20 Okt

Kaninchen- ihre artgerechte Fütterung

Knabberstangen, Joghurtdrops, getrocknete Pellets, das Angebot an Kaninchenfutter in den verschiedenen Tierhandlungen ist groß , doch welches Futter sollen wir für unsere Lieblinge kaufen, was schmeckt ihnen und was ist gesund?

Wenn wir uns das Nahrungsangebot eines Wildkaninchens vor Augen führen: Gräser, Kräuter, Blätter, Zweige, Rinde dann müssen wir uns ehrlich eingestehen, dass die meisten handelsüblichen Futtermittel unseren Hauskaninchen vielleicht gut schmecken, jedoch sicher nicht gesund sind.

Die meisten Kaninchen werden zu kohlenhydrat und energiereich und zu wenig rohfaserreich gefüttert, die Folgen dieser Überernährung sind Zahnprobleme, Verdauungsstörungen und zu hohes Körpergewicht.

Der Körper eines Kaninchens hat einige Besonderheiten, denen wir mit artgerechter Ernährung Rechnung tragen müssen:

Die Zähne eines Kaninchens wachsen zeitlebens nach, darum ist es wichtig, dass sie die Möglichkeit haben Futter zu zermahlen, um die Zähne abzunützen. Die Hauptnahrung muss daher Wiesenheu von guter Qualität sein, dieses sollte genauso wie frisches Wasser den ganzen Tag zur Verfügung stehen.

05 Mrz

Schenken Sie zu Ostern nicht unüberlegt Kaninchen

Jedes Jahr landen nach Ostern sehr viele spontan und unüberlegt gekaufte Kaninchen in Tierschutzhäusern, weil nach den Feiertagen die erste Euphorie schnell verpufft ist und man sich das Leben mit dem niedlichen flauschigen Kaninchen ganz anders vorgestellt hat.

Wenn Ihre Kinder sich unbedingt ein Kaninchen wünschen, dann sollten Sie das innerhalb der Familie gut überlegen und besprechen.

kaninchen1Kaninchen stellen an die Haltung doch einige Ansprüche und sie sind von Natur aus Fluchttiere, die in weit verzweigten Erdbauten in Kolonien leben. Das heißt sie müssen laut Tierschutzgesetz zu mindestens 2 Kaninchen gemeinsam halten um ihnen den notwendigen Sozialkontakt zu ermöglichen. Die früher übliche gemeinsame Haltung eines Kaninchens und eines Meerschweinchens um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern, ist nicht mehr erlaubt.

Am besten vertragen sich 2 Wurfgeschwister unterschiedlichen Geschlechts, wobei man den Rammler kastrieren lassen muss, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern. Die Haltung zweier gleichgeschlechtlicher Kaninchen führt nach Einsetzen der Geschlechtsreife häufig zu Rangordnungskämpfen, bei denen sich die Tiere schwer verletzen können.

03 Mrz

Niederösterreichische Fischseuchenübung

Eine Info von: Dr. Barbara Gleiß, Dr. Heinz Heistinger

Von 24.10.-04.11.2013 fand im Waldviertel die Niederösterreichische Fischseuchenübung 2013 statt. Übungsannahme war der Ausbruch einer Koi Herpesvirus-Infektion (KHV-I) in einem Karpfenteich. Als Übungsteich wurde ein Karpfenteich im Bezirk Zwettl ausgewählt (Gesundheitsstatus III – Risikoniveau gering gemäß AQK-SeuchenVO).

Beteiligt waren neben der Abteilung Veterinärangelegenheiten und Lebensmittelkontrolle des Amtes der NÖ Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaft Zwettl, die Österreichische Tierärztekammer – Landesstelle Niederösterreich und das Österreichische Bundesheer sowie Fachreferenten.

27 Feb

Fisch-TGD

Die jährliche Produktionsmenge an Karpfen in Niederösterreich betrug auch 2013 wieder ca. 500 Tonnen.

Diese Menge wird in extensiver Teichwirtschaft auf 2800 Hektar Teichfläche erzeugt.

Für den Bereich Aquakultur erfolgt für ÖTGD-Fischzuchtbetriebe und den daran anschließenden Gewässern (Vorflutern) seit 16 Jahren ein veterinärmedizinisches Betreuungsprogramm.

Diese fachtierärztlich betreuten Betriebe erzeugen mittlerweile etwa 95% der österreichischen Gesamtjahresproduktion. Vor allem für die professionellen Aquakulturanlagen hat sich diese Einrichtung bewährt, da diese die Spitze einer Produktionspyramide darstellen.

Gesetzliche Grundlage dieser fachtierärztlichen Betreuung sind …

Die Aquakulturrichtlinie der EU (RL 91/67/EWG)

… welche national seit 1. Oktober 2009 als AQUAKULTURSEUCHENVERORDNUNG umgesetzt ist.

Diese Verordnung beinhaltet Gesundheits- und Hygienevorschriften für Tiere in Aquakultur und Aquakulturerzeugnisse sowie Vorschriften zur Verhütung und Bekämpfung bestimmter Wassertierkrankheiten. Ziel der Verordnung ist es, die Gesundheit der Wassertiere zu verbessern, Fisch- und Krebskrankheiten zu vermeiden und den Handel zu vereinheitlichen. Die Aquakulturbetriebe wurden und werden je nach Betätigungsfeld von der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde genehmigt oder registriert. Die gesetzlich vorgeschriebene Eigenkontrolle erfolgt durch fachlich geschulte NÖTGD-Tierärzte.